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Neuer Band der Forschungsgruppe ist beim Verlag Winter erschienen.
 
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Forschungsgruppe
Allgemeine
Literaturwissenschaft
Eötvös-Loránd-Universität
Institut für Ungarische Literatur- und Kulturwisssenschaft
 
Múzeum krt. 4/a
H-1088 Budapest
Ungarn
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Projekte
 
 Forschungsprojekte der Forschungsgruppe Allgemeine Literaturwissenschaft
 
Das Forschungsprojekt Perspektiven der Literatur- und Kulturwissenschaft an der Jahrtausendwende (2001–2004) hatte zum Ziel, die Forschungen und Veränderungen in der internationalen Literaturwissenschaft kritisch zu evaluieren und sie einem breiteren wissenschaftlichen Publikum in Ungarn zugänglich zu machen. Darüber hinaus ging es darum, das Potential an Herausforderung abzuschätzen, das sich für eine ganz überwiegend hermeneutisch orientierte Literaturwissenschaft ergab. Auf der Grundlage einer kritischen Rezeption sollte in Auseinandersetzung mit den Kulturwissenschaften eine Reflexion auf die Praxis des Textverstehens und das Selbstverständnis der Literaturwissenschaft eingeleitet werden.
 
Während es also hier um die Möglichkeiten einer Erneuerung der Literaturwissenschaft von den Kulturwissenschaften her ging, gingen die Projekte Die Aufwertung der Medialität der Literatursprache in der ungarischen Literatur und Kunsttheorie der ersten Hälfte des 20. Jhs. (2003-2006)  bzw. Medium – Literatur – Kultur  (2005–2007) einen Schritt weiter. Sie setzten sich zum Ziel, systematisch die ungarische Literaturwissenschaft des 20. Jahrhunderts nach Leistungen zu befragen, die im Horizont der Kulturwissenschaften eine neue Bedeutung erhalten. In diesem Zusammenhang lag ein Schwerpunkt auf der historischen Selbstreflexion der Literaturwissenschaft, das heißt auf den literaturwissenschaftlichen Verfahrensweisen, mit denen sie ihren Gegenstand und ihr Arbeitsfeld vor dem Hintergrund und in Verschränkung mit je spezifischen medialen Kulturtechniken zu bestimmen sucht.
 
Die Forschungen zur Wissenschaftsgeschichte werden ab 2007 im Rahmen des Projektes Philologie als Kulturtechnik weitergeführt, wobei die Arbeit ein doppeltes Ziel verfolgt: Einerseits die historische Interpretation der philologischen Tätigkeit in Hinblick auf ihre medientechnische Einbettung, andererseits die Reflexion über die neuesten Selbstdefinierungsversuche der Philologien als Disziplinen im kulturwissenschaftlichen Umfeld.
  
 
Die Unterlagen zur Projektplanung und die Ergebnisberichte der abgeschlossenen Projekte (in ungarischer Sprache) können Sie hier lesen.